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Informationen zur Visabeantragung und Einreise nach Deutschland 

Des mains portant des gants jetables tiennent le signe Coronavirus sur un fond bleu

Covid-19 / Coronavirus, © Colourbox

24.09.2020 - Artikel

Hier finden Sie Informationen zur Visabeantragung, Einreisen nach Deutschland und Quarantänebestimmungen.

Informationen zur Visabeantragung


Hier finden Sie Informationen zur Visabeantragung und Neuvisierung.

1. Visumbearbeitung


Visa können derzeit nur in den nachstehend genannten Ausnahmefällen erteilt werden:
 Gesundheitspersonal, Gesundheitsforscher und Altenpflegepersonal
• Personal im Gütertransport sowie sonstiges Transportpersonal
• Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft
 Seeleute zum Zweck der Durchreise zum Erreichen des Abfahrtshafens eines Schiffes oder eines Flughafens, um in einen Drittstaat zurückzukehren
• Diplomaten, Personal internationaler Organisationen, militärisches Personal und humanitäre Helfer in Ausübung ihrer Tätigkeit
• Passagiere im Transitverkehr
• Personen, die internationalen Schutz oder Schutz aus anderen humanitären Gründen benötigen, inklusive zwingender medizinischer Gründe
• Anträge auf Familiennachzug. Wenn die Einreise für einen Daueraufenthalt aufgrund einer der hier genannten Ausnahmen möglich ist, ist eine zeitgleiche gemeinsame Einreise der Familienangehörigen ebenfalls möglich (z.B. gleichzeitige Miteinreise des Ehegatten und der minderjährigen Kinder der Fachkraft).
• Anträge von Fachkräften und hoch qualifizierten Arbeitnehmern aus den folgenden Antragskategorien:
- Fachkräfte mit einem konkreten Arbeitsplatzangebot im Sinne der gesetzlichen Definition (§§ 18 Abs. 3, 18a, 18b AufenthG), das durch die Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis nachgewiesen wird
- Wissenschaftler/Forscher (§18d AufenthG)
- Entsendungen (§19c Abs. 1 i.V.m. §10 BeschV) und ICT beschränkt auf Führungskräfte und Spezialisten (§§ 19 Abs. 2, 19b AufenthG)
- Leitende Angestellte, Führungskräfte und Spezialisten (§ 19c Abs. 1 i.V.m. § 3 BeschV)
- IT-Spezialisten (§19c Abs. 2 AufenthG i.V.m. § 6 BeschV)
- Beschäftigungen in besonderem öffentlichem Interesse (§ 19c Abs. 3 AufenthG)
• Voraussetzung  für die Einreise als Fachkraft oder hoch qualifizierter Arbeitnehmer ist jeweils Nachweis der Präsenzpflicht in Deutschland (z.B. durch die Vorlage eines Arbeitsvertrags) und Glaubhaftmachung, dass Beschäftigung aus wirtschaftlicher Sicht notwendig ist und Arbeit nicht zeitlich verschoben oder aus dem Ausland verrichtet werden kann (durch die Vorlage einer Bescheinigung des Arbeitgebers/Auftraggebers). Die wirtschaftliche Notwendigkeit bezieht sich auf die Wirtschaftsbeziehungen und/oder die Wirtschaft Deutschlands oder des Binnenmarkts. Entsprechende Belege sind bei der Reise mitzuführen und bei der Grenzkontrolle vorzulegen.

• Studierende, deren Studium nicht vollständig vom Ausland durchgeführt werden kann. Unter diese Ausnahme fallen alle, die einen Zulassungsbescheid haben (auch wenn ein Sprachkurs oder ein Praktikum vorgeschaltet ist). Nicht aber Studienbewerber und Personen, die z.B. zum Sprachkurs einreisen und sich später nach einem Studium umsehen wollen (isolierter Sprachkurs).   Unterlagen sind auch bei Grenzkontrolle vorzulegen
• Auszubildende, die eine qualifizierte Ausbildung absolvieren. Es muss sich damit um eine Ausbildung in einem staatlich anerkannten oder vergleichbar geregelten Beruf handeln, für den eine Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren festgelegt ist (auch ein ausbildungsvorbereitender Sprachkurs ist möglich). Voraussetzung ist die Vorlage einer Bestätigung des Ausbildungsträgers, dass die Anwesenheit trotz der derzeit coronabedingten Situation (Präsenz und nicht nur online) erforderlich ist.
• Teilnehmer von Qualifizierungsmaßnahmen mit dem Ziel der Anerkennung ihrer im Ausland erworbenen Berufsausbildung. Auch hier bedarf es der Vorlage einer Bestätigung des Bildungsträgers, dass die Anwesenheit trotz der derzeitigen coronabedingten Situation (Präsenz und nicht nur online) erforderlich ist.
• Schüler, die für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten ein Internat besuchen (ggf. mit vorgeschaltetem Sprachkurs).

Schengen-Visa (C-Visa, Aufenthalte von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen) können derzeit mangels Rückkehrmöglichkeit nach Algerien nicht erteilt werden.

Terminvergabe:
Die Antragstellung erfolgt ausschließlich nach Vergabe eines Termins durch die Botschaft.
Zunächst werden Ersatztermine an Antragsteller vergeben, die bereits einen Termin zur Visumbeantragung in diesen Ausnahmekategorien ab dem 22.03.2020 gebucht hatten und diesen aufgrund von COVID-19 nicht wahrnehmen konnten.
Die betroffenen Personen werden schrittweise und unaufgefordert über den Zeitpunkt des Ersatztermins per E-Mail informiert.
Bitte haben Sie Verständnis, dass aufgrund der Nachholung der ausgefallenen Termine mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist. Es ist nicht erforderlich, die Botschaft telefonisch oder schriftlich um einen Ersatztermin zu bitten. Bitte sehen Sie daher von Terminanfragen ab.
Eine eigenständige, neue Terminbuchung über das elektronische Terminvergabesystem ist derzeit nicht möglich.
Der Zugang zum Botschaftsgebäude wird nur mit Mund-Nasen-Schutz gewährt. 2. Vereinfachte Neuerteilung von Visa.

2. Neuvisierung

I. Nationale Visa (für langfristige Aufenthalte; D-Visum)
Die bestehenden Einreisebeschränkungen und lokale Ausgangsbeschränkungen können unter Umständen dazu führen, dass eine Nutzung des von der Botschaft Algier bereits vor Inkrafttreten der Einreisebeschränkungen am 17. März 2020 ausgestellten nationalen Visums im Rahmen der Gültigkeitsdauer nicht möglich ist oder war.
Sobald eine Einreise wieder möglich ist, kann daher auf Antrag in einem vereinfachten Verfahren ein neues nationales Visum erteilt werden. Voraussetzung ist, dass sich nur das Reisedatum, nicht aber der Aufenthaltszweck oder -ort geändert haben.
Der formlose Antrag auf vereinfachte Neuerteilung muss bis zum 31.12.2020 einschließlich bei der Botschaft Algier gestellt werden. Dafür kann das Kontaktformular genutzt werden. Ggf. sind aktuelle Unterlagen nachzureichen, die belegen, dass die Voraussetzungen, die zur ursprünglichen Visumerteilung geführt haben, auch weiterhin vorliegen. Eine erneute persönliche Vorsprache bzw. Terminbuchung ist dafür grundsätzlich nicht nötig.
Weitere Informationen zum Verfahrensablauf finden Sie hier

II. Schengen-Visa (für kurzfristige Aufenthalte bis 90 Tage; C-Visum)
Eine vereinfachte Neuerteilung für Schengen-Visa (Aufenthalte von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen) ist derzeit nicht möglich.

Gesetztexte

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